Unser Konzept

Wir leben in einer digitalisierten Welt. Computer sind überall, in der Waschmaschine, im Auto, im Smartphone, usw. Ohne Computer läuft nichts mehr. Kein Wunder, dass Jobs im IT-Bereich boomen und Länder wie Großbritannien dies, durch einen ab der ersten Schulstufe verpflichtenden Informatik- und Programmierunterricht fördern.

Derzeit liegt der Fokus der digitalen Ausbildung in den österreichischen Pflichtschulen und in der Unterstufe der Gymnasien in der Anwendung von Microsoft-Office-Produkten. Hier wollen wir den Themenbereich erweitern, da die Vermittlung von Wissen im Bereich der Softwareentwicklung eine sehr wichtge Angelegenheit ist. 

Warum überhaupt programmieren lernen? Es geht uns nicht darum, dass in Zukunft alle ProgrammiererInnen werden. Aber man muss die Logik verstehen, die dahinterliegt. Was kann eine Maschine – und was nicht? Was soll sie auch nicht können? 

Und Programmierfähigkeit fördert analytisches Denken, Problemlösefähigkeit und verbessert damit die Zukunftschancen und Berufsaussichten unserer Kinder! Denn Programmierkenntnisse werden in immer mehr Berufen wichtig – nicht nur im klassischen IT-Bereich. 

Im Alter von 9 bis 15 Jahren sind Kinder – und hier insbesondere auch die Mädchen - den MINT-Fächern (MINT = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) noch viel zugänglicher als später! Dieses Potenzial gilt es zu heben! 

Wir zeigen, dass Programmieren kreativ ist, Spaß macht und dass es toll ist, eigene digitale Pro-dukte zu entwickeln!

Wir haben ein auf Schulkinder im Alter von 9 bis 15 Jahren zugeschnittenes didaktisches Konzept entwickelt. Gelehrt wird in der Schule in Form von Projekttagen, oder am Nachmittag im Rahmen der Nachmittagsbetreuung. An einer Pilotvariante als integriertes Lernen im Regelunterricht arbeiten wir noch!

Ein Schwerpunkt der Kurse richtet sich speziell an Mädchen – dafür haben wir eigene didaktische Elemente in unsere Kurse eingebaut. Überdies forschen wir auch an programmierbaren Robotern, die auch von Mädchen besser angenommen werden. 
Denn wir müssen die Chancen von Mädchen, in unserer zunehmend technologie-geprägten Arbeitswelt, verbessern.

Die Kinder werden dabei von jungen TrainerInnen unterrichtet, die selbst MINT-Fächer studieren. Damit wird es für die Kinder leichter, sich eine Rolle/Berufsbilder vorzustellen – und durch die Vermittlung in altersgerechter Sprache wird es für die Kinder auch noch spannender!

Die TrainerInnen werden nach einem train-the-trainer Konzept von uns ausgebildet, damit wir mit einem gut ausgebildeten Team Grazer Schulen flächendeckend versorgen können.

Unsere Kurse laufen im Schuljahr 2018/19 an ausgewählten Grazer Schulen.